D‘ Stiawoscha

 

Jahresrückblick auf das Jahr 1 im 3.Jahrtausend nach Christus ( Jahr 2001) und zugleich das 8. Vereinsjahr

 

Fr. 4.Jänner 2002 / Teichhütte (1000m Sh) am Eibel bei Türnitz

 

 

Jetzt mag einer fragen: Die magische 7 in der Vereinsgeschichte ist wie der Name schon sagt Geschichte, was aber war nun im Jahr danach?

Gute Frage, nehmt euch ein wenig Zeit und lauscht den netten Zeilen, die im Sauseschritt ein bewegtes D’Stiawoscha Vereinsjahr Revue passieren lassen.

 

Eigentlich ein wunderbares Gefühl in diesen Berichtszeitraum hochaktiv am Kulturgeschehen der Marktgemeinde Michelhausen und als deren Exportgut mitgewirkt zu haben.

 

Nun aber zur Sache, besteigt alle mit mir die Zeitmaschine: Machen wir aus dem Euro nochmals einen Schilling und  beginnen wir mit dem Jänner 2001.

 

Dazu eine kleine Preisfrage: Wer erinnert sich noch an das letzte Ereignis des Jahres 2000, bei der auf eine Liebesgeschichte der besonderen Art verwiesen wurde. Es hieß damals, Fortsetzung folgt?

 

13.Jänner 2001, Gasthaus Schreiblehner in Atzelsdorf: Peter und Nadja geben sich das Ja-Wort zur Gründung der Fam. Schöffauer. Beide haben in Rekordtempo seit dem Krampuskränzchen am 2. Dez . die Hochzeitsvorbereitungen getroffen und haben nun ihren schönsten Tag des Lebens vor sich. Wir durften dabei nicht fehlen, waren ja beinahe Ehrengäste, da Peter ein langjähriges Mitglied ist. Deshalb war es auch Ehrensache unser Bestes zu geben. Unsere Spielerin Maria und wir Plattler liefen zur Hochform als zur Überraschung des Bräutigams der „Bergmann“ mit bengalischem Feuer uraufgeführt wurde.

Auch die Band hatte eine tolle Einlage, stellt euch doch bitte kurz noch mal die Bilder zum Spiel „Der kleine Peter“ vor, Hände und Beine zu koordinieren war bei diesem Spiel eine Kunst die Peter nicht ganz beherrschte.

 

Etwas später als gewohnt fand diesmal der D’Stiawoscha Hüttenabend samt Jahresrückblick statt,  17.Februar 2001 am 1400m hoch gelegenen Hallerhaus bei  Mönichkirchen. Auch damals wurde die legendäre Zeitmaschine gestartet, gut war’s denn es gab jede Menge liebevoller Erinnerungen an das Vereinsgeschehen.

Alles zu finden im World Wide Web, aber darüber später.

14 Leute versuchten auf verschiedene Art die Hütte zu erreichen. Die, die meinten mit dem Sessellift weniger wandern zu müssen  hatten sich kräftig getäuscht. Bedingt durch einen Irrmarsch im Wald trafen diese erst nach Einbruch der Dunkelheit ein. Viel hat nicht mehr gefehlt um Suchtrupps loszuschicken.

Da die antiquierte Super 8 Maschine diesmal streikte wurde „Charade“ als Gruppenspiel auserkoren. Die Gruppe die noch nach ¾ des Spieles abgeschlagen letzter war ging am Ende als Sieger durchs Ziel. Ohne Mogeln ging das wohl nicht.

Peter, der sichtlich Kummer mit Alkohol verdrängen wollte, schlitterte in einen riesen Blödsinn der ihn bei eisiger Kälte beinahe erfrieren ließ.

Der Verein übernahm N/F, der Rest wurde vom Pächter gemäß Niederschrift am sogenannten „ Vernichtungszettel“ einzeln abgerechnet.

 

 

Bevor wir weiter in der Historie kramen ein paar Worte zu den Mitgliedern:

 

Aktive Plattler und Musik: Maria Scharrer, Martin Bauer, Martin Schreiblehner, Josef Ginsthofer, Peter Schöffauer (bis Mai ), Andreas Mayer,  Bernhard Hellein, Markus Spanner, Jürgen Moser und Gerhard Burchhart

Neuzugänge Plattler: Leo Moser

Inaktive Plattler: Helmut Kovar, Peter Schöffauer (ab Juni)

Finanzen: Sabine Winter

Trachten: Doris Herzog

Chronik (Neu): Karin Satzinger

Webmaster (Neu): Jürgen Moser

 

Dieser schöne Mitgliederstand soll uns nicht daran hindern weiter neue Interessenten zu gewinnen.

 

Sollte jemand an den emsigsten Aktiven interessiert sein so sei erwähnt das unser Tanzleiter Berndl und Web Master Jacky am häufigsten bei Auftritten mitgewirkt hatten, jedoch diesmal absolut dicht gefolgt von allen anderen Aktiven. Maria, die sonst die Hitliste anführt, landete mit ihren 2 Fehleintragungen „nur“ im breiten Mittelfeld. Dies zeigt im abgelaufenen Jahr einmal mehr den ungebrochenen Zusammenhalt der Gruppe.

 

Nun liebe Freunde lasst uns wieder die Zeitmaschine besteigen um bei den Stationen Proben, Ereignisse und Auftritte halt zu machen:

 

Freitag, 6.April 2001: Lustiger Abend in Markersdorf, veranstaltet vom Gastwirt Hrn. Schermann. Durch einsetzenden Regen musste ins Lokal ausgewichen werden, wo aber aus Platzgründen nur 6 Plattler gleichzeitig auftreten konnten. Dieses Manko wurde jedoch wieder mit reichlich Speis und Trank vom Gastgeber wett gemacht. Durch diese Leistung legten wir auch den Grundstein für einen weiteren Auftritt bei den Schermanns, dazu aber später.

 

Um unseren Bekanntheitsgrad im Bezirk zu erhöhen wurde auch die Möglichkeit aufgetan ins Tullnerfelder Lexikon aufgenommen zu werden. Solltet ihr dieses noch nicht abonniert haben, Pflicht für jeden Haushalt, dann bitte schleunigst nachholen.

 

Da die bisher von uns verwendete Ausschankhütte nicht mehr den „einschlägigen Bauvorschriften des Landes NÖ entspricht“ wurde wie bekannt im Jahr 2000 beschlossen bis zum nächsten Bauernmarkt eine dem Ortsbild und sonstigen Vorschriften genügenden Hütte anzuschaffen. Die Finanzierung war sichergestellt, es fehlte nur mehr an der Ausführung. Rasta, selbst inzwischen Bauherr, nahm sich organisatorisch der Sache an, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hannes Dworschak, Zimmerer seines Zeichens, hatte mehr ein Blockhaus den eine Hütte angefertigt. Am 14. April holten wir dieses Prachtstück in Königstetten zur finalen Behandlung ab. Andi Mayer stellte dafür seinen Stadel  zur Verfügung, nach dem letzten Anstrich gab’s eine lässige Grillfete, natürlich nur für die, die fleißig waren.

 

Ein zahlenmäßig kleines Publikum , jedoch hatte man hier das Gefühl das Freude eine ganz andere Wirkung haben kann, brachte uns am 30. April ins Pflegeheim nach Herzogenburg. Hier durften wir ein liebevoll gestaltetes Maibaumsetzen krönen. Es konnte nur eine kleine Anzahl an Heimbewohnern in den Garten kommen, die meisten waren aber von ihren Fenstern aus in der Lage unseren Auftritt zu beobachten.

 

Tags darauf, also am 1. Mai   ging’s zum Maifest nach Yppsitz bei Waidhofen. Neben unserem proklamierten Gastauftritt wurde auch aus alter Tradition der Maibaum mit Schwoaweln aufgerichtet. Prädikat echt sehenswert. Doch kaum stand das fast 30m hohe Ding begann auch das prämierte Maibaumkraxl’n. Berndl und Daniel ( Burchhart) versuchten ihr Glück, jedoch reichte es nicht zu einem Sieg.

 

Unsere Marktgemeinde konnte am 6.Mai ihr 25- jähriges Bestehen  gemeinsam mit der Eröffnung des neuen Amtshauses feiern. Trotz einsetzenden Regens stellten wir einmal mehr unter Beweis das die D’Stiawoscha auch da Einsatzbereit sind. Die Gruppe labte sich anschließend bei Kurzmann’s Heurigen und wurde dabei zum 4. Auftritt innerhalb einer Woche (wäre was für die Redaktion von Guinness Buch der Rekorde) spontan eingeladen. Am späteren Nachmittag plattelten somit ein Teil der legendären D’Stiawoscha  bei der Geburtstagsfeier von Fr. Rauscher in Michelhausen.

 

Der traditionelle Bauernmarkt unserer Marktgemeinde fand diesmal am 19. Mai statt. Gemeinsam mit der neuen Michelhauser Landjugend wurden 2 Stände betrieben. Wir standen für die leibliche Verpflegung im Einsatz und machte einmal mehr die D’Stiawoscha Laberl zur Hitspeise. Ein toller Erfolg (auch finanziell), was die Anschaffung  der neuen Hütte rechtfertigte. Dank an Alle die bei diesem Bauernmarkt mitgewirkt haben.

 

Zu unserem wiederholten Bedauern hatte sich neuerlich eines unserer Mitglieder (Josef Ginsthofer, „Rasta“) fest entschlossen ein Eigenheim zu bauen. Und so kam es dazu das die Dachziegeln seit dem 26. Mai auf einem von den Plattlern professionell sichtgeschalten, isolierten und gelatteten Dachstuhl liegen. Die beiden Hausherren Rasta und Kathi  bedankten sich mit einer gelungenen Gleichenfeier.

 

In den Sommermonaten waren wir als Gruppe heiß begehrt, nicht nur der feschen Burschen wegen.

 

Do, 14. Juni:  Riesen Zeltfest in Markersdorf zur Beendigung der aktiven Dienstzeit von Hrn. Schermann, der in der Gemeinde Neulengbach Geschichte geschrieben hat. Mehr zu sehen in der anlässlich seiner Feier erstellten Zeitung.

 

So, 15. Juli, Waldfest in Pixendorf: ja seit dem letzten fulminanten Auftritt der D’Stiawoscha sind schon wieder 2 Jahre vergangen. Aber auch diesmal hatten wir nichts an Attraktivität verloren. Prachtvolles Wetter brachte auch noch zur sonst schon eindrucksvollen Kulisse ein super Hintergrundbild.

 

Nun geht’s Sprichwörtlich Schlag um Schlag weiter. In dieser sonst typischen Urlaubssaison löst ein Auftritt den anderen ab. Am Freitag 20. Juli fand nun nach einmaliger Verschiebung die 40-er Feier von Landtagsabg. Rudi Friewald in seinem Geräteschuppen statt. Durch die reichlich vorhandene Prominenz durften auch die Schuhplattler nicht fehlen. Gerhard, der eingeladen war, brachte uns Plattler als Naturalgeschenk mit. Besonders amüsant war’s als der Jubilar eigens zeigen musste ob er als steter Förderer der Schuhplattler auch selbst eine Schlagtechnik  hatte.

 

Durch ein zeitgleiches Engagement mussten wir mit großen Bedauern eine Einladung aus Yppsitz absagen. Wir sollten dort am diesjährigen Wertungsplatteln teilnehmen. Wäre mal was Neues gewesen. Vielleicht können wir im nächsten Jahr mitwirken.

 

Wir hatten uns aber für die Anfrage des örtlichen Musikvereines Michelhausen entschieden, denen wir mit unserem Auftritt am So. 22.Juli eine große Bereicherung ihres Musikfestes erbringen konnten. Sag, wisst ihr noch wie damals einer von uns riesiges Knieschlottern hatte. Wer?, es war unser Neuzugang Leo Moser. Erst kurz vorher bei Proben wagte er sich auf die Bretter die die Welt bedeuten. Und gut ist es gegangen. Mehr darüber im WWW und der Chronik.

 

Heute führt uns der Weg ins Waldviertel, wir schreiben Sa, den 28. Juli: Das Waldviertelfestival macht mit einem ihrer Höhepunkte namens „Klassik der Milch“ im kleinen Ort Oedt Station. Erst im Nachhinein durften wir realisieren welch Ehre es war hier mitzuwirken. Der Organisator zauberte in den hinter einem Bauernhof  befindlichen Kuhstall eine Kulisse die seines gleichen suchte. Im Einklang mit den darin befindlichen Kühen brachte eine südafrikanische Akrobatikgruppe erstaunliche Leistungen, echt sagenhaft.

 

Unser allseits beliebter Bürgermeister Ökonomierat Leopold Jäger feierte am 10. August in Atzelsdorf seinen 70. Geburtstag. Vor all den versammelten Bürgermeisterkollegen, dem neuen und scheidenden Bezirkshauptmann, mehreren Landtagsabg. und vielen Vereinsabordnungen  brachten wir Farbe in den Veranstaltungssaal. Michelhausen zeigt einmal mehr das hier Vereinsleben Groß geschrieben wird.

 

Der 11. September, als Trauertag der USA in die Geschichte eingehend, hatte auch auf uns Einfluss. Die für November geplanten Auftritte in Berlin wurden abgesagt. Schade.

 

Der September hatte für uns aber auch sehr positive Seiten. Am 14. September durften wir Karin Satzinger offiziell als Chronistin der D’Stiawoscha ernennen. Ein echter Glücksgriff wie ihr später noch sehen werdet. Seit diesem Zeitpunkt wurden Konzepte erarbeitet, Ideen kreiert und auch in die Tat umgesetzt. Mit Unterstützung unseres Tischlerweltmeisters Leo bekommen wir noch im Jänner 2002 ein Prachtstück serviert. Mehr darüber beim nächsten D’Stiawoscha Fest.

 

Aber Karin blieb nicht allein als neuer Funktionär in den Reihen der Plattler. Die Idee wurde schon im 1. Halbjahr geboren, es fehlte aber noch an einer professionellen Besetzung. Mit Jürgen Moser als Web Master konnten wir auch den nächsten großen Schritt als moderner Verein tun.

In mühevoller Kleinarbeit, vielen Stunden unermüdlichen Einsatzes dürfen wir nun heute unsere Homepage präsentieren. Unter

http://de.geocities.com/d_stiawoscha

 

findet ihr und die restliche Welt nun alles über uns. Vereinsgründung, Mitglieder, Jahresrückblicke, Auftritte, Veranstaltungen, Chronik, Fotogalerien,...... 

Schaut rein, erzählt es weiter und schickt auch euren Kommentar.

 

Das Traubenfest in Tulln war das erste ihrer Art und sollte ein großer Erfolg werden. Leider hatte es die Eröffnung verregnet, der 2. Tag (Sa.15.September) wurde unser Auftrittstag. Da hatte der Wettergott Nachsicht und wir durften im Trockenen platteln.

 

Am 23. September zog’s  uns nach Absdorf, dort fand das Pfarrfest statt. Der dort verfügbare Tanzboden verzieh keine Fehler, wirkte aber auch Stimmungsfördernd. Einmal mehr hatte jemand etwas weiche Knie, Maria unsere treue Seele, selbst in der Musikhauptschule beschäftigt, fand hier einige (kritische) Lehrerkollegen  vor Ort.

 

Wer kann sich nicht an den liebevoll organisierten Mostkirtag in Neulengbach am 30. September erinnern. Der dortige amtierende Bgm. NR. Kurzbauer hatte uns dazu persönlich geladen. Neben einer Familienmusik und der heimischen Volkstanzgruppe durften wir abermals auf einem Tanzboden unser Können eindringlich darbieten.

 

Sa, 17. November: Überraschungsparty in Rassing

Fr. Danzinger Martina hatte ihren 40 zigsten Geburtstag und ihre Verwandten und Freunde organisierten eine Überraschungsparty, bei der auch die D’Stiawoscha nicht fehlen durften.

 

 

Zum Ausklang des heurigen Jahres gab es noch am 1. Dezember eine private Weinverkostung in Burchhart’s Gwölbten. Unser Weingourmet Andi führte fachmännisch durch das Programm. Die Chefin des Hauses musste, selbst schon ausgeschlafen, zur Morgenstunde die letzten Gäste erinnern des es draußen bereits seit einiger Zeit dämmert.

 

Eigentlich sollte der nächste Auftritt nicht unser letzter für heuer sein, leider wurde aber der Auftritt für den 26. Dezember in Göpfritz/Wild abgesagt.

 

Also kommen wir nun zu unserem letzen Auftritt im Jahr 2001: Wir schreiben Sa, den 8.Dezember. Ein ganzer Tross an D’Stiawoschern samt Anhang machte sich auf den Weg zum St. Pöltner Hauptbahnhof. Mit im Gepäck waren nicht nur die Laternen für den „ Bergmann“ nein auch noch die unter hohem Zeitdruck von Leo neu angefertigten Bankerl. Von dort ging’s mit dem Zug nach Regensburg/Donau. Dort erwartete man uns in einer Gasthausbrauerei als Attraktion zur annoncierten Österreichwoche. Die Gruppe  gab wirklich ihr bestes, das, obwohl sie zeitgleich den Obmann in die USA geschickt haben um dort Arbeit und Unterhalt für seine Familie zu finden. Der gute Erfolg und die Anerkennung in Regensburg wird weitere Auftritte mit sich bringen. Auch wurden wir in selbiger Gaststätte in die Kunst des Bierbrauens eingeweiht.

Mit von der Partie war auch Helmut Kovar, der nach einem Jahr Pause wieder in die Plattlergemeinde gefunden hatte. Hoffentlich nicht nur des Hausbauen wegens.

 

In diesem 8. Vereinsjahr konnten auch  wieder neuangeschaffte, maßgeschneiderte Lederhosen übergeben werden. Dank Doris, die ja seit Ende letzten Jahres das Amt der Trachtenreferentin inne hat, wurden auch neue Stutzen, neue Plattlerschuhe und Hemden  der Gruppe zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe einer gewissen Selbstbeteiligung der Mitglieder kann dies auch finanziert werden. Wie bekannt stellt das Land N.Ö. nach Projektprüfung eine Förderung von bis zu 30% zur Verfügung.

 

Am 21. Dezember wurde anstelle einer Probe zum weihnachtlichen Ausklang des 8.Plattlerjahres die so populäre „ Zuspätkommenkassa“ geleert.

Dabei wurde auch eine Lösung für den für ein paar Jahre entschwindenden Obmann gefunden. Die Neuordnung wurden auf der sogenannten

„ Aufgabenliste während Gerhard’s Time Out „ festgehalten.

 

 

Tja, liebe Freunde dies war wieder ein Jahr in der liebevollen Vereinsgeschichte der D`Stiawoscha. Je älter wir werden umso mehr Verpflichtungen haben wir und kommen hinzu. Trotzdem würde ich, und ihr wahrscheinlich auch, es mir wünschen das es weiterhin so schöne gemeinsame Erlebnisse gibt. Wenn wir uns dies stets vor Augen halten, bin ich überzeugt, wird es uns weiterhin als Erhalter des Schuhplatteln’s kombiniert mit jeder Menge Spaß geben. Besucht bitte weiterhin treu die Proben und Auftritte dann gibt es mit Sicherheit auch ein Jahr 2002 auf das ihr zurückblicken könnt.

 

 

Nicht vergessen und zugleich bedanken möchte ich mich für die vielen unbezahlten Stunden unserer Funktionäre und Mitglieder, ohne denen ein moderner Verein nicht überlebt. Mein Wunsch an dieser Stelle: Schafft bitte selbst den nötigen Arbeitsausgleich untereinander durch Eigenengagement bei all den anstehenden Aufgaben. Bernhard, dir stellvertretend für alle Funktionäre herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz im Probenbetrieb, aber auch der Chronikführung, der Homepagepflege, der Trachtenbeschaffung sowie der Finanzverwaltung.

 

Schön wäre es wenn im nächsten Jahren die Funktionäre selbst über ihr Wirken berichten könnten.

 

 

Nun noch ein Hinweis auf  die nächste Veranstaltung: Ende Jänner, Freitag 25., ist eine Kellerpartie in Moser’s Gwölbten geplant, bei der auch die neue D’Stiawoscha Chronik vorgestellt wird. Lasst euch überraschen.

 

Jeder Verein lebt davon das man sich neue Ziele setzt, um nicht müde zu werden und dies sollten auch wir weiter tun. Mein Vorschlag an dieser Stelle für 2002 wäre die Aneignung neuer Plattlertänze, dies obwohl wir bereits  mehr als ein Dutzend als unser eigen nennen dürfen. Weiter sollte jeder/jede aktiv an der Vermarktung, d.h. an neuen Auftritten arbeiten. Und vergesst auch nicht aktualisierte Visitenkarten auf den Markt zu bringen und die neue Homepage zu bewerben ( Werbeschreiben).

 

Zu guter Letzt allen aktiven und inaktiven Mitgliedern ein herzliches Dankeschön für die Treue im abgelaufenen Vereinsjahr, den Partner für ihre Geduld bei Proben die etwas später endeten und natürlich bei unserer stets treuen und von Anbeginn an begleitenden Akkordeonspielerin Maria, die wieder einmal bei fast allen Auftritten mitgewirkt hat. Ich hoffe wir können auch dir unseren Dank und die Anerkennung zeigen in dem wir mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, wann immer du sie brauchst.

Als Plattler mit ungebrochenem Mannesstolz hoffen wir im Gegenzug natürlich auch das du auf die netten Jungs bei den Proben und Auftritten nicht verzichten kannst.

 

 

So, nun drehen wir die Zeitmaschine noch weiter zurück und verfolgen gespannt einem Super 8 Schmalspurfilm aus den 80-ziger Jahren welcher diesmal die Gemeindejugend bei ihrem sommerlichen Treiben in Riccione/Italien zeigt.

 

Viel Spaß wünscht

 

Euer   Obmann Gerhard