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Biography:

Power Metal aus Österreich? JA!

ART OF FEAR spielen kompromißlosen und trendfreien Sound:

"Power Metal im eigentlichen Sinne – keine Kindermelodien, keine Keyboards, keine Kompromisse. Da die Band auch live – zumindest in Österreich – konkurrenzlos ist, stellt dies ihren Sound einfach so dar wie er tatsächlich ist. " (Heinz Konzett, Snakepit)

Seit der „Pride Of Creation“ 4-Track CD hat sich auch das internationale Bild um die Band positiv verändert. Exzellente Reviews in allen größeren Metal Magazinen und ein ausgezeichneter Ruf sprechen eine deutliche Sprache. Der Nachfolger “Master Of Pain“ wurde in nur vier Tagen live eingespielt und wiederum von HP Schär produziert und gemixt. Das Album zeigt eine weiter gereifte Band, die ihren Sound gefunden hat, diesen aber ständig weiterentwickelt. Master of Pain brachte der Band erneut durchwegs gute Kritiken ein, was zu dem hart erarbeiteten Plattenvertrag führte.

So wurde das neueste Meisterwerk "Facing Hell" in den Dreamlake Studios bei Bremen im März bzw. Juni 2005  in Zusammenarbeit mit Jörg Rainer Friede eingespielt und im September des gleichen Jahres abgemischt. Das Ergebnis ist ein echtes ART OF FEAR Album mit zehn abwechslungsreichen Power Metal Songs mit Thrash-Einflüssen in ausgezeichneter Produktion, veredelt mit einem genialen Cover, entworfen von Francis Tsai.

Während der langen Wartezeit auf die Veröffentlichung hat sich dann herausgestellt, daß das sogenannte „Label“ seinen Pflichten nicht nachkommt, weshalb aufgrund von vertraglichen Vereinbarungen erst im November 2007, fast zwei Jahre nach Fertigstellung von „Facing Hell“, das Album dann doch in Eigenregie über den Vertrieb von Rebeat Music im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wurde.

„Facing Hell“ zeigt die Band erneut von ihrer abwechslungsreichen Seite, ohne dabei Härte und Melodik zu vernachlässigen. ART OF FEAR sind und bleiben Power Metal pur!

 


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Und wers genau wissen will, hier die lange Version:

ART OF FEAR wurden offiziell im Jänner 1997 gegründet, aber eigentlich beginnt die Geschichte der Band etwas früher. Genauergesagt am 9. November 1991, da hatten nämlich Joachim Künz, Johannes Leierer und Thomas Metzler die erste gemeinsame Probe. Während Joe und Johannes schon vorher einige Monate zusammen in einer mittelmäßig prächtigen Band gespielt haben hatte Thomas schon einige Jahre Erfahrung mit MORTICIAN (den Österreichern) in den Fingern. Ja, und somit war also das Linup bis auf einen Sänger komplett und nachdem dahingehend nichts so wirklich klappen wollte (der eine hat sich zum Studium nach Graz , der andere nach seinem zweiten Konzert inklusive Gage für immer verabschiedet) hat dann Thomas auch die Stelle hinter dem Mikrophon übernommen. Den damaligen Stil, nun, den konnte man nicht so recht einordnen, aber es war mit Sicherheit Heavy Metal, und das in einer Zeit als man mit Stromgitarren nur dann „gute“ Musik machen konnte, wenn man drei Akkorde spielend mit einer alten Strickjacke und ausgelatschten Jesus-Sandalen blaß und deprimiert sinnsuchend in der Gegend und auf der Bühne herumirrte.
Was den damaligen Bandnamen betrifft, der sei hier nicht erwähnt, erstens war der nicht wirklich gut, zweitens wars ein Songtitel von einer Band mit deren Musik die heutigen ART OF FEAR eigentlich nicht wirklich viel gemeinsam haben und drittens Schwamm drüber. Jedenfalls waren Thomas, Joe und Johannes schon zu der Zeit alles Andere als faul, im Schnitt kam man auf 15 Konzerte im Jahr, unter Anderem mit den damals noch aufstrebenden Colour Trip, öfers mal mit den mittlerweile leider aus der Szene verschwundenen Mayfair, mit Tarantula aus Tschechien auf einer kleinen Tour durch deren Heimat, ebendort beim Attack of Fire – Festival `95, mit Vanitas in Pixendorf ( das wär dann irgendwo bei Wien); die Liste ließe sich recht lange fortführen, aber man soll ja nix übertreiben.


ART OF FEAR 1997

Während den ersten Jahren wuchs die Band sehr gut zusammen und beschloß 1997 den Heavy Metal nicht nur als lustiges Hobby, sondern etwas professioneller zu betreiben. Gezeigt hat sich das dann zuerst einmal mit dem neuen Bandnamen ART OF FEAR und zu hören war das auf der noch im Jänner 1997 aufgenommenen ersten, selbstbetitelten CD, von der dem geneigten Hörer noch rauher Thrash Metal entgegenweht. Dieser entwickelte sich aber mit der Zeit immer mehr zu Power Metal, und so wurde die notbesetzte Gesangsstelle doch zu einem immer akuter werdenden „Problem“, was auf dem 99er Album „Kill The Demon“ gut zu hören und auch des öfteren von Kritikern bemängelt worden ist.
Zur CD – Präsentation dieses Albums hat dann aber Thomas Metzler einen seiner Sänger aus MORTICIAN Tagen zu einem Gastauftritt eingeladen: Thomas Cassan hat die (noch heute im ART OF FEAR – Programm befindliche) MORTICIAN – Hymne „No War“ gesungen, und das trotz mehrjähriger vokaltechnischer Pause in einer derart sensationellen Weise, daß es keinen langen Überlegungen bedurfte, ihm den Posten des Sängers anzubieten, den Cassy gerne übernommen hat. Somit war endlich ein vom musikalischen zur Musik und vom menschlichen zur Band passender Shouter gefunden, und irgendwie sollte sich in den nächsten Jahren zeigen, daß eine Lücke geschlossen wurde, deren Existenz vorher eigentlich niemandem bewußt war. Die erste Aufnahme mit neuem Lineup, die EP „PRIDE OF CREATION“, kann man deshalb ohne Bedenken als Meilenstein in der doch schon einige Jahre dauernden Geschichte der Band bezeichnen.


ART OF FEAR 1998

ART OF FEAR 2001

Sowohl songtechnisch als auch musikalisch waren ART OF FEAR endlich auf dem richtigen Weg, was die großteils super Kritiken zu den vier Songs mehr als bestätigten. Dadurch motiviert begannen schon im Herbst 2001 die Arbeiten zum nächtsen Release: Die Lieder auf MASTER OF PAIN entwickleten sich zu ausgereiften Power Metal Krachern erster Güte, und deshalb entschieden sich ART OF FEAR nach den Aufnahmen im Jänner 2003 (irgendwie muß es mit dem Jänner was auf sich haben, sämtliche CDs wurden kurz nach Silvester eingespielt) die CD zunächst diversen Labels zukommen zu lassen, um eventuell einen geeigneten Partner zwecks Veröffentlichung und Vertrieb zu finden.
Aber außer ein paar leeren Versprechungen war nichts drin, und deshalb wurde MASTER OF PAIN 2004 als Eigenproduktion veröffentlicht. Was den Damen und Herren von der Musikindustrie dabei entgangen ist, zeigen schon die Reviews ;-)
Diese CD brachte letztendlich dann doch den lange ersehnten u.v.a. verdienten Plattenvertrag. Mit dem Label SINSIN in Bremen haben ART OF FEAR 10 Songs echte Power Metal Perlen eingespielt. Hammerhart mit ein paar Thrash-Einflüssen wie eh und je. Die Aufnahmen unter professionellen Bedingungen brachten ein Album zu Tage das es jederzeit mit den Großen der Branche aufnehmen kann.

Eine Veränderung in der Bandbesetzung ergab sich gegen Ende des Jahres 2006: Was sich während der als Geduldsprobe anmutenden Wartezeit auf den Release von "Facing Hell" schon langsam abgezeichnet hat war schließlich unumgänglich: Cassy verläßt die Band in erster Linie aus beruflichen aber auch aus musikalischen Gründen. Innerhalb von nur wenigen Tagen jedoch ist ein "Ersatz" gefunden. Mit Daniel Khan kommt frischer Wind und eine ordentliche Portion Heavy Metal in die Band. Er ergänzt ART OF FEAR sowohl menschlich als auch musikalisch perfekt.

In der Zwischenzeit allerdings konnte das sogenannte "Label" das Album "Facing Hell" immer noch nicht veröffentlichen. Erst ein neuer Vertrag ermöglichte dann der Band, nach langem warten und verhandeln, den Ausstieg bzw. die Beendigung der "Geschäftsbeziehungen" mit SINSIN.
Und so wurde "Facing Hell" im November 2007 erneut unter Eigenregie, allerdings über den Vertrieb von Rebeat Music im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Erste positive Reviews bestätigen erneut: Von ART OF FEAR gibts Power Metal vom Feinsten,
was zum nach wie vor geltenden Statement führt:

Egal was die Zukunft oder das "Business" bringt -
ART OF FEAR werden weiterhin Heavy Metal spielen.
ART OF FEAR sind Heavy Metal.

 

Johannes Leierer,
Juli 2004,
ergänzt 09/2006; 01/2007 ; 01/2008

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