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Pfarrer Volker Rank, geb.28.08.1940 in Frbg., österr.Staatsbürger seit 1975

Hr. Pfarrer Volker Rank ist seit 1973 in unserer Gemeinde tätig. Zuerst als Provisor und ab 1977 als Pfarrer. In dieser Zeit sind auch viele wichtige Änderungen und Neuerungen durchgeführt worden.
(Pfarrhofneubau, Restaurierung der Kirchen und Unterfangen mit Säulen unter Turm und Kirche, sowie Generalsanierung Turm und Kirche)

Liebe Pfarrgemeinde!

Heute nach 34 Jahren als Pfarrer in St. Martin und 30 Jahren als Pfarrer in Lungötz,
sowie 4 Jahre als Pfarrer in Hüttau ist es sicher gut, ein wenig über die Situation nachzudenken.

Eine positive und gute Arbeit kann ein Pfarrer heute nur mit den Laien leisten, nachdem der Nachwuchs zu wünschen übrig lässt und die Pfarrer der Pfarrgemeinden altersmässig weiter in die Höhe schnellen und manche einfach in Pension gehen müssten, aber es doch nicht tun, weil sie die Liebe zu ihren Pfarrgemeinden,
von denen sie oft mehrere versorgen müssen, drängt zu bleiben.

Es ist nicht immer mehr einfach oder leicht, heute als Pfarrer mehrerer Gemeinden sein Bestes zu geben, aber es ist trotz allem ein schöner und erfüllender Beruf für Menschen da zu sein, ihnen einen Weg voranzugehen und sie zu begleiten in Freud oder Leid. Es ist für mich als Priester etwas Schönes, Menschen zu helfen durch das, daß ich Zeit habe für sie, durch Gottes Wort, das ich ihnen verkünden und die Sakramente, die ich ihnen spenden darf.

So manches hat sich in der heutigen Zeit geändert. Aber ich habe immer wieder erfahren und erfahre es auch heute noch, wie gut es den Menschen tut, Gottes Wort, ein Wort des Priesters zu hören, für die Kranken da zu sein, im Altenheim Zeit für die Menschen zu haben, als Mensch und guter Freund ihnen zur Seite stehen zu können. Man kommt so ganz von seinen eigenen Problemen weg.

Aber es ist auch etwas Schönes, mitzuerleben, wie Laien ihre priesterliche Aufgabe erkennen, wie sie den Priester unterstützen mit ihren Fähigkeiten und Vorschlägen, es besser zu machen.

Sorge am Menschen und Vermittlung von Trost und Freude, das ist eine Aufgabe, die so manche Laien mir immer wieder geben, die uns Priestern auch Mut machen, wenn es gilt, mehrere Pfarren zu versorgen.

Aber es ist sehr wichtig, dass jede Pfarre ihren eigenen Charakter behält, aber dass sich Pfarren, die miteinander versorgt werden, auch bereit sind dieses MITEINANDER zu leben. Das gibt uns Priestern den Mut, weiterzumachen und auch neue, vielleicht ungewohnte andere Weg zu gehen mit den Menschen.
Manchmal muss man auf etwas verzichten, damit die andere Pfarre es haben kann - die Einsicht dazu fällt doch noch manchen schwer.

Aber ich gehe mit Hoffnung und auch Freude in die Zukunft
denn "der Himmel steht uns allen offen".

Euer Pfarrer Volker Rank

 

Nachdem ich meinen 70. Geburtstag gefeiert und in diesem Jahr 71 Jahre alt werde, möchte ich es leichter haben, um noch einige Jahre als Priester zu wirken.

Daher habe ich es angeregt, dass ich ab 1. September 2011 nur noch Pfarrer in St.Martin a.Tgb. bin. Diese Tatsache wurde auch durch unseren Hochw. Herrn Generalvikar Hofer mit mir besprochen und bereits im Konsistorium bestätigt.

Ich sehe das nicht als Rückschritt an, sondern als wichtige Erkenntnis, dass ich für die Menschen in St. Martin a.Tgb. als Seelsorger wirken kann entsprechend dem Nachlassen meiner Kräfte.

Meine Nachbarpfarre wird dann durch den Pfarrer in Eben, Hr Ambros Ganitzer ab 1.September versorgt werden.