Lerbscher Baugeschäft Ges.m.b.H.
A-6971 Hard, Am Sägenkanal 2
Telefon +43 5574 72354
Fax +43 5574 72354 4
Hard - Vorarlberg - Österreich (Austria)

Ingeborg Lerbscher
Rudolf Lerbscher

KONTAKT
mail@lerbscher-bau.at

www.lerbscher-bau.at

 

TERRAZZO

Terrazzo ist ein Steinfußboden aus hochwertigem italienischem Marmorgranulat, der in Handarbeit nach einer jahrhundertealten Tradition verlegt wird. Vor allem im italienischen Veneto hat sich diese Handwerkskunst über Jahrhunderte entwickelt. Heute verbindet Terrazzo auf moderne Art die Sorgsamkeit traditioneller Handwerkskunst mit der Eleganz des Marmors und der Funktionalität eines zeitgemäßen Fußbodens.

MATERIAL
Italien ist die Heimat des traditionellen Handwerks und des Marmors, der ein Hauptbestandteil des Terrazzos bildet. Die vielen Farben und verschiedenen Körnungen des Steines ermöglichen eine individuelle Gestaltung durch Ihre persönliche Auswahl.

HERSTELLUNG
Nach der traditionellen Gussmethode wird das Marmorgranulat in einer Zementmischung vor Ort ohne Fugen gegossen und mehrmals gewalzt. Nach etwa drei Tagen der Trocknungsphase kann der Terrazzo geschliffen werden. Fünf bis sechs verschiedene Schleifstufen verleihen dem Boden seinen charakteristischen Glanz.

QUALITÄTEN
Der Terrazzo ist durch die hohe Qualität seiner Bestandteile, die Sorgsamkeit des Handwerks und durch seine Dichtheit und Härte sehr unempfindlich und nahezu unverwüstlich. Da keine Fugen notwendig sind und der Terrazzo in einem Guss entsteht, ist der Boden äußerst pflegeleicht und wirkt homogen, aber lebendig.

VARIATIONEN
Neben Fußböden ist Terrazzo auch für Küchenarbeitsplatten, Waschtische, Fenstersimse, Stiegen und Friese ein ideales Material. Bestens geeignet sind Terrazzoböden auch für die Verlegung von Fußbodenheizungen.

 

BAUSTELLE

Seit 25 Jahren steht die Firma Lerbscher für Qualität und Zuverlässigkeit in der perfekten Ausführung aller Baumeisterarbeiten. Die Palette reicht von Um- und Neubauten bis zur Verlegung von original italienischen Terrazzoböden. Durch ihre Kreativität und Vielseitigkeit sowie durch die persönliche Beratung sind Rudolf Lerbscher und sein Team kompetente Partner sowohl für Kunden als auch für ArchitektInnen.

FIRMENBESCHREIBUNG


Seit 1974, dem Jahr der Gründung des Baugeschäftes, besteht dieses aus einem Bautrupp. Momentan beschäftigen wir drei qualifizierte Arbeiter und einen Lehrling. Rudolf Lerbscher selbst ist als Leiter und Ansprechpartner immer auf den einzelnen Baustellen anwesend und steht persönlich für Fragen und Anregungen zur Verfügung. So haben wir es geschafft, als Kleinbetrieb zu einer fixen Größe im Vorarlberger Baugeschehen zu werden.

ALTBAUSANIERUNG


Bei klassischen Altbausanierungen legen wir besonders viel Wert auf eine energietechnische Beratung, bei der wir auch mit anderen engagierten Technikern und Handwerksbetrieben zusammenarbeiten. Aber auch bei Umbauten von Wohnhäusern und Geschäftslokalen oder öffentlichen Gebäuden ist das Lerbscher-Team erfahren und bringt neue Ideen mit ein. Gerade bei bestehenden Gebäuden gehen wir mit sehr viel Feingefühl und Gespür für das Vorhandene vor, mit unserer langjährigen Erfahrung und Liebe zum Detail gelingt es uns immer wieder, die besten Lösungen mit den Bauleuten zu erarbeiten.

WOHNBAU


Unser dritter Schwerpunkt liegt im Wohnbaubereich. Die Palette reicht von Einfamilienhäusern bis zu Reihenhäusern, von Niedrigenergiehäusern bis zu Häusern in ökologischer Bauweise. Die Zusammenarbeit mit ArchitektInnen und Bauleuten steht für uns an erster Stelle, wir beraten auch gerne über Energiesparmaßnahmen, neue Materialien für Wärmedämmfassaden oder auch für Inneneinrichtungen.

PRÄZISION BEIM BAUEN


Unser großer Erfahrungsreichtum ist für ArchitektInnen und Bauleute ein besonderer Vorteil, denn besonders in der Umsetzung neuer Ideen braucht es Kompetenz und Genauigkeit in der Ausführung.

 

PROJEKTE

WASCHTROG AM DORFPLATZ
Wolfurt/Vorarlberg (A)
Architekt: Much Untertrifaller, Bregenz
Realisiert: 1999
Waschtrog aus geschliffenem Beton

Durch die Neugestaltung des Dorfplatzes in Wolfurt wurde ein beliebter Treffpunkt und Marktplatz geschaffen. Im verschließbaren Holzquader sind Lagerräume, die Sanitäranlagen sowie der Brunnen untergebracht.

Durch Schiebetüren wird der Block geöffnet und zugänglich gemacht. Der Waschtrog aus geschliffenem Beton fungiert für die Markthändler als Brunnen und Waschplatz. In eine exakt gebaute U-förmige Schalung wurde der Trog mit der Waschbeckenausnehmung auf der oberen Seite in einem Stück gegossen.

Sechs Mal wurde der Beton in verschiedenen Stufen geschliffen und ist durch diese Glätte äußerst pflegeleicht. Die Dichte des Betons macht den Waschtrog zusätzlich unempfindlich.

GEWÖLBEKELLER VILLA FALKENHORST
Thüringen/Vorarlberg (A)
Architekt: Helmut Kuess, Bregenz
Realisiert: 2000
Terrazzo: Nero Ebano

Die 1838 im klassizistischen Stil erbaute Villa war ursprünglich der Wohnsitz des englischen Textilfabrikanten John Douglass. 1997 adaptierte die Gemeinde Thüringen das Haus für Veranstaltungen und Ausstellungen. Im Zuge der Renovierung wurde erstmals auch der alte Gewölbekeller nutzbar gemacht.

In den drei großen Räumen des Kellers sowie im Gangbereich und den Sanitäranlagen wurde ein Gussterrazzo verlegt. Eine Besonderheit ist das in den Boden eingelassene Lichtband, das sich unter satiniertem Glas zwischen dem Terrazzo und der Wand befindet.

Durch die Fußbodenheizung stört kein anderes Element die Klarheit der Räume und so können die Wände uneingeschränkt genutzt werden. Der schwarze Terrazzo bildet im sehr hellen Gewölbekeller einen reizvollen Gegenpol. Die Kombination der rauen, nur gekalkten Wände mit der homogenen Fläche des Terrazzos verbindet klassische bauliche Elemente mit modernem Design.

GEMEINDEHAUS NÜZIDERS
Nüziders/Vorarlberg (A)
Architekt: Bruno Spagolla, Bludenz
Realisiert: 1999
Terrazzo: Rosso San Ambrogio

In dem von Bruno Spagolla neu gestalteten Gemeindehaus wurde im gesamten Foyer und Flurbereich sowie in den Sanitäranlagen und der Küche ein roter Terrazzoboden verlegt. Im Zusammenspiel mit den anderen Materialien wie Holz und Glas entfaltet der Terrazzo seinen unverwechselbaren Glanz und Charakter.

Die Bodenheizung im gesamten Bereich des Terrazzos sorgt für die wärmetechnische Versorgung der Räumlichkeiten. Vom Flur mit der Holzwand (im Hintergrund) verläuft der Terrazzo nahtlos in die Küche.

Die kräftige rote Farbe des Steines führt vom Foyer über die Treppe ins Obergeschoss und leitet den Besucher durch das Gebäude. Pflegeleicht und durch seine Dichte und Härte unempfindlich ist Terrazzo auch in stark frequentierten Räumen wie dem Gemeindeamt ein ideales Material.

Durch die Fugenlosigkeit wirkt der Terrazzo auch in Kombination mit anderen Farben und Materialien nie störend unruhig, sondern ist sogar besonders in kleinen Räumen homogen.