Bericht über den MENSIYIN Nachmittag

Vor fast einem Jahr wurde MENSIYIN gegründet, seitdem ist viel geschehen. Einer der Höhepunkte dieses ersten Jahres war bestimmt der MENSIYIN Nachmittag am 22. März 2009.

Über 90 Menschen waren im Pfarrsaal der Wiener Pfarre „Muttergottes im Augarten“ zusammengekommen. Sie erwartete ein sehr vielfältiges Programm: Ein kleiner Radio-Workshop, eine Reportage über die Arbeit von MENSIYIN im Libanon, ein Konzert von Marwan Abado, eine CD Präsentation sowie ein original libanesisches Buffet mit Tombola.

Beeindruckt waren die Menschen vor allem von der Arbeit von MENSIYIN im Libanon. Das Konzert lud die Zuschauer auf eine Reise in den Orient ein, zu den Klängen der arabischen Musik, gespielt auf der Kurzhalslaute „Oud“, einem typisch arabischen Instrument. Marwan Abado konnte die Zuschauer ganz in den Bann der Musik ziehen, sodass nicht nur die Künstlerin Katharina Clemente sagen konnte: „Diese Musik hat meine Seele berührt“.

Im Anschluss daran wurde dann die MENSIYIN CD „Ich danke dir“ aus dem Libanon präsentiert. Die MENSIYIN CD enthält acht arabische Lobpreislieder, gesungen von Michel Abou Zamel.

Den Schluss dieses ersten Programmblocks markierte das gemeinsame Gebet. Ganz nach dem Motto „Wer singt, betet doppelt“ luden wir den Chor der chaldäischen Gemeinde zum gemeinsamen Singen ein: Sie sangen zwei Lobpreislieder aus ihrer Kirchentradition. Anschließend folgte noch ein Lied vom Chor der maronitischen Gemeinde und der Segen, gespendet von P. Michel Harb, dem Seelsorger dieser anderssprachigen Gemeinde.

Danach folgte der gemütlichere Teil des Abends: Das libanesische Buffet und die Tombola-Verlosung.

Hauptpreis waren ein Bild der Künstlerin Katharina Clemente und ein Sushi Brunch im Grand Hotel Wien, viele andere Trostpreise erwartete das Publikum, dass bei jedem gezogenem Los in Jubel ausbracht. Mit der Vergabe des Hauptpreises war auch der MENSIYIN Nachmittag zu Ende. Es war ein gemütlicher Sonntag Nachmittag, bei dem auch die Botschaft klar deutlich wurde: Den Vergessenen eine Stimme zu geben – Dass das nur mit Ihrer Hilfe möglich ist, war offensichtlich.

Juliana Abado, Obfrau