Mit Worten trittst du auf mein Leben,
voll Spott zerbrichst du einen Stab.
willst Abscheu auf die Wunden kleben,
und zwingen mich auf deinen Pfad.
Erst wenn du meinen Weg gegangen,
zu meinen Höhen aufgestrebt.
Hielt meine Hölle dich gefangen?
Hast meine Tiefen überlebt?
Hast je gestrebt nach goldenen Bahnen,
hat sich ein Mensch vor dir geduckt!
Willst meinen Schmerz auch nur erahnen,
wenn dich die Welt voll Hohn bespuckt!
Hast jemals meinen Kampf verloren,
dein Mund an meinem Leid geleckt!
Den neuen Weg für mich erkoren,
und meine Liebe neu entdeckt!
Begreifst dann meine Lebensbahnen,
voll Freude, Trübsal, Glück und Schmerz.
Dann darf dein Mund mich auch ermahnen,
doch denk dabei ans eign’e Herz.
by Roland O. Spewak
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Regine Swoboda
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