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Broschiert - Linde, Wien
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3707303446
Die etwas andere Einführung in die Welt betriebswirtschaftlicher Grundlagen und unternehmerischen Denkens.
So lautet der Untertitel dieser Broschüre, und damit wird wahrlich nicht zuviel versprochen.
Mihalic erlaubt uns, auf nur 117 Seiten hinter die Kulissen eines fiktiven Stadtheurigen zu blicken. Von der
Wahl der passenden Rechtsform, über Buchhaltung, Kosten- und Investitionsrechnung, Steuerleistung bis zur
Pflege des Personals reicht der lehrreiche und unterhaltsame Bogen.
Zwar wird vor der Unterscheidung zwischen Deckungsbeitrag 1, 2, 3 oder 4 Halt gemacht, aber was der
Deckungsbeitrag überhaupt ist und wie man ihn errechnet, das bleibt nach der Lektüre des Buchs kein Geheimnis mehr.
Nur das Wort "Controlling" läßt sich nicht finden, aber macht nichts. Was das Buch so wertvoll macht, das
ist die Beschränkung auf das Wesentliche. Wer sich weiterbilden will (und der Wunsch danach reift während der
Lektüre aufgrund der leichtfaßlichen Präsentation des Materials unaufhaltsam heran), für den gibt es dann noch
am Ende des Buchs eine umfangreiche Liste an weiterführender Literatur und Tipps.
Fazit: wer sich unternehmerischem Denken hingeben will, der lernt mit Mihalic' ABC der Betriebswirtschaft
schnell die Grundlagen der Basis vom Wesentlichen der BWL. Unbedingt verwiesen sei an dieser Stelle
auf Mihalic' Unternehmen KEA-Wirtschaftstraining.
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Gebunden - Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart München
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3421053707
Viele sind hoch gestiegen, und tief gefallen. Die Rede ist von Jahrhundertmanagern, wie Ron Sommer von
der Deutschen Telekom, Paulus Neef, dem Gründer von Pixelpark oder den Hoffa Brüdern, Thomas und Florian.
Oder soll man besser Anführungszeichen nutzen, und schreiben "Jahrhundertmanager"?
Fredmund Malik, Universitätsprofessor für Unternehmensführung und
Management-Edicator, zählt in einem Interview mit der Tageszeitung
DerStandard (12./13.4.2003, C1)
einige Gründe für das Scheitern solcher Heroen auf. Neigung zu Personenkult, keine Erfahrung echter Rückschläge,
unkritische Übernahme jedes betriebswirtschaftlichen Unfugs aus den USA, Vertrauen auf falsche Berater, das alles
sind Zutaten für das Rezept von Scheitern auf hohem Niveau. Es habe in den letzten Jahren auch keine
systematische und fundierte Auseinandersetzung mit Führung gegeben. Dabei ist gerade auch Management ein
Handwerk, wie Michael Vesely (Michael Vesely's Painless Management) zu sagen pflegt, und ein Handwerk kann man lernen.
Am besten bei einem Meister. Fredmud Malik verknüpft in seinem Buch "Führen, Leisten, Leben"
wissenschaftliche Ansätze mit praktischen Erfahrungen, und hält das Werk immer leicht lesbar. Auch ohne
in den derzeit allüberall anzutreffenden schlechten Romanstil so vieler Consulting-Autoren zu verfallen.
Wie trifft man wasserfeste Entscheidungen, optimiert den Einsatz der Mitarbeiter, erreicht Ziele mit wenigen
Einzelprojekten, oder erstellt saubere, nachhaltige Budgets?
Malik führt den Leser nicht nur verständlich an dese Themen, durch das Buch zieht sich wie ein roter Faden das Stichwort
"Professionalität". Wer sich der Auswirkungen des eigenen Tuns bewußt ist, hält sich an so etwas wie ein inneres ISO-Zertifikat.
Und weil "Leisten" nicht ausschließlich das Ergebnis von Arbeitstagen rund um die Uhr ist,
kommt das "Leben" von Manager und Mitarbeitern neben dem Dienst am Unternehmen auch nicht zu kurz.
Fazit: dieses Buch gehört in das Bücherregal von neuberufenen Managern genauso wie von langjährigen Führungsspitzen.
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