Ö.

Seine Mutter hatte kein Geld um ihn zu ernähren.

2004 kam er ins Haus der Hoffnung.

Er ist ein liebenswerter Junge mit einer großen Sehnsucht im Herzen: geborgen, geliebt und angenommen zu sein in einer eigenen Familie. Ö. macht seinen Frust oft durch lautes Jammern bemerkbar. Wenn man etwas von ihm möchte, ist dies meist die Antwort, obwohl er noch nicht einmal weiß, worum es eigentlich geht. Auch Ungehorsam und Resignation kommen oft vor. Es scheint, als ob ihm alles egal sei. Häufig fehlt ihm auch noch die Motivation, etwas zu Ende zu bringen.

 

Ö. wechselte in ein anderes Kinderheim!
Er hatte den Wunsch, nachdem er zwei seiner leiblichen Geschwister kennengelernt hatte, dass er mit ihnen zusammen wohnen wollte. Beide waren in einem anderen Kinderheim in unserer Nähe.

Für Ö. bedeutete das einen total neuen Start. Er hat sich dort bereits gut eingelebt und auch Freunde gefunden in der neuen Schule und im neuen Zuhause kommt er gut zurecht mit den andern Kindern.

Es tut ihm gut, weil dort alle Kinder entweder gleichaltrig sind oder älter als er. Er hat auch seine fixen Aufgaben jeden Tag zu erledigen, was nicht schadet. Jesus begleitet ihn auch dort jeden Tag, das haben wir ihm versprochen.