M.

Er wurde von seiner Mutter im Spital verlassen und kam schon als Baby zu einer Pflegemutter. Leider gibt es in Rumänien so viele verlassene Babys, dass auch M. von seiner Pflegemutter fort musste, als er größer war, da diese wieder andere Babys bekam, die sie pflegen sollte.

2013 kam er ins Haus der Hoffnung.

An die neue Situation bei uns im Haus hat sich der ruhige M. recht schnell angepasst. Dennoch ist für ihn die Trennung von seiner Pflegemutter sicher nicht leicht und hat noch ihre Spuren in seinem Herzen.

 

M. ist ein schüchterner kleiner Junge, der selten widerspricht und sogar dann in seinem Widerspruch sofort nachgibt. Anfangs sprach er nur mit den anderen Kindern und teilte uns seine Wünsche und Bedürfnisse nur mit Händen und Füßen, mit Kopfnicken und Kopfschütteln mit. Dabei hatte er jedoch immer ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen. Mit der Zeit spricht er mehr, wobei er sein Lächeln nicht verloren hat. Immer mehr spielt und lacht er auch mit den anderen Kindern.

 
Gebetsanliegen
- ... dass er die Trennung und Umstellung innerlich noch weiter gut verarbeitet.
- ... dass er gute und liebevolle Eltern bekommt.