Self catering apartments in Rome and Venice

Das Piano Nobile

Wir haben 1970 zum ersten Mal das Haus betreten, hinauf zur Hauptetage und beinahe durch – der venezianische Terrazzo aus dem 15. Jahrhundert war in Stücken und es gab ein großes Loch mitten durch bis zu den Balken und den Stock darunter.

Die gothischen Fenster waren einzementiert worden, der Ort war schwarz wie die Nacht.

Stück für Stück haben wir im Laufe von fünf Jahren an den rechten Fleck gerückt. Wer könnte Nane, den alten Steinmetz vergessen, inzwischen lange im Ruhestand, der sorgfältig Tag für Tag ein ganzes Jahr lang mit Hammer und Meißel bewaffnet seinen Weg geduldig rund um jeden Bogen und jede Säule arbeitete, um den wunderschönen Portico und jeden einzelnen der fünf gothischen Bögen auf der Hauptfassade vom Zement zu befreien, ohne den gemeißelten Stein zu beschädigen?

Licht flutet jetzt durch eines der ungewöhnlichsten Fenster in Venedig. Und Sergio, der die Terrazzoböden ausgebessert hat? Und die vielen Handwerker, die jedes Stück des Hauses sorgfältig restauriert haben?

Diese Wohnung braucht keinen weiteren Kommentar – oder, vielleicht einen, von einem Gast, der solange um den Preis gefeilscht hat, dass ich begann mich zu fragen, ob er überhaupt kommen sollte und der bei seiner Ankunft vorwurfsvoll zu mir sagte: "Aber warum um alles in der Welt haben Sie denn nicht gesagt, dass es alles das ist?"


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Mein eigener Beitrag war, einen Tag im Stephansdom in Wien zu verbringen – der genau so alt ist wie das Haus – um alle Blumen auf den Steinmetzarbeiten abzuzeichnen und dann die Pflanzen, die ihnen am ähnlichsten waren, für den Balkon in Venedig zu wählen. Der Balkon hat jetzt Salbei, Rosmarin, Jasmin, Wein und Geranien – ziemlich gewöhnliche Pflanzen, die – vor allem der Jasmin – der Sommerabendluft diesen leichten Hauch von Orient geben, der zu Venedig so unsagbar gut passt – und – bevor wir zu blauäugig werden – dem etwas weniger poetischen Geruch vom Kanal entgegenwirkt, wenn der Wind in die falsche Richtung geht.