die gluten- und kaseinfreie Ernährung

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Was ist erlaubt?

Erlaubt sind

  • Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte

  • Fleisch und Geflügel

  • Eier

  • Fisch, sowie alle Schalen- und Krustentiere,

  • Reis,

  • Kartoffel,

  • Mais, Maisgrieß,

  • Buchweizen,

  • Hirse, Braunhirse,

  • Quinoa (ausgesprochen „kienwa"),

  • Amaranth,

  • Sorghum,

  • Kichererbsen,

  • Kastanien und Kastanienmehl,

  • Tapioka (Achtung! Oft bekommt man die Auskunft, dass Sago und Tapioka das gleiche wären. Sago „kann" aus Tapiokastärke hergestellt sein, kann aber auch Weizenstärke enthalten. Zur Sicherheit sollten Sie den Hersteller befragen.) Tapiokamehl erhalten Sie sehr günstig in Asia-Läden. Sie können aber auch selbst Tapioka in der Getreidemühle mahlen.

  • Kartoffel-, Mais- oder Reisstärke,

  • Hanfsamen,

  • Verdickungs- und Bindemittel wie Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, Pfeilwurzelstärke, Xanthan, Kuzu oder Pektin,

  • Reismilch,

  • Kartoffelmilch,

  • Kokosmilch, Kokosnussmilch (ohne Zusatzstoffe),

  • Kokosnuss,

  • Mandelmilch, Haselnussmilch, Cashewmilch, Macadamiamilch,

  • Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesamkerne, Kürbiskerne, Mohn, Flohsamen

  • Nüsse,

  • Pflanzenmargarine (sofern sie nicht mit Molke oder ähnlichem angereichert wurde oder auf gleichen Maschinen wie „für uns verbotene" Margarinen verarbeitet wurde; in Reformhäusern bekommen sie Margarine, die garantiert milcheiweißfrei ist). Auch wenn „rein pflanzlich" auf der Packung steht, kann Molkenpulver enthalten sein!

  • Schmalz (um sicher zu gehen, dass es auch tatsächlich gluten- und kaseinfrei ist, am besten selber auslassen),

  • veganer Käse, falls Soja vertragen wird

  • Zucker und Süßstoffe (Achtung! Süßstofftabletten können Laktose enthalten!),

  • Honig, Birnendicksaft, Agavendicksaft, Ahornsirup oder Reissirup zum Süßen,

  • Marmeladen, sofern sie ohne laktosehältige Geliermittel zubereitet wurden. Pektin ist gluten- und kaseinfrei.

  • Kräuter,

  • Salz und Pfeffer,

  • Kakao und Carob (Kakaoersatz, gewonnen aus der Frucht des Johannisbrotbaums),

  • Öle (Kokosöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Rapsöl)

  • Natron, Hirschhornsalz und Pottasche,

  • Fruchtsäfte (außer mit Ballaststoff- oder Kalziumzusatz),

  • Mineralwasser,

  • nicht aromatisierter Tee

  • wenn Soja vertragen wird können Sie auch Sojamilch, Sojamehl, Tofu, Sojabohnen, Sojasprossen, Sojasauce und andere Produkte auf Sojabasis in den Speiseplan einbeziehen. Achtung! Manche Hersteller fügen der Sojamilch glutenhaltige Zusätze bei, um sie schmackhafter zu machen.







Wenn Sie bedenken, dass Sie Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Reis und Kartoffel ohne Einschränkungen essen dürfen, werden Sie merken, dass noch sehr viel „Essbares" übrig geblieben ist. Die einzige Einschränkung bei diesen Lebensmitteln besteht eventuell in der Zubereitung und der Art des Würzens (abgesehen von eventuellen Allergien gegen eines der genannten Lebensmittel). Daher wird der Supermarkt mit all seinen Fertiggerichten nicht mehr so viel zu bieten haben. Sie werden aber bald merken, dass frisch zubereitete Speisen ohne chemische Zusätze weitaus besser schmecken und obendrein gesünder sind.

Außerdem gibt es in Reformhäusern, Drogeriemärkten und auch in Reformabteilungen von Supermärkten bereits eine große Auswahl an gluten- und kaseinfreien Produkten.

 
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