WAS IST SHIATSU?

Shiatsu ist eine in sich geschlossene Form ganzheitlicher Körper- und Energiearbeit, die ihre Wurzeln in fernöstlichen Heilverfahren und Weisheitslehren hat. Aus der Verbindung von uraltem östlichem Erfahrungswissen mit modernen westlichen Behandlungsmethoden entwickelte sich von Japan ausgehend die eigenständige Therapieform des Shiatsu. Im Zentrum dieser Arbeit steht die allen Lebewesen innewohnende, dynamische Lebensenergie Ki (Qi). Diese Lebensenergie drückt sich in jedem Vorgang des Lebens aus.

Die östliche Philosophie sieht den Menschen untrennbar verbunden mit dem kosmischen Geschehen und gründet sich auf die Auffassung, dass alles Leben in der Natur eine ihm eigene, harmonische Bewegung besitzt. Gesundheit und Wohlbefinden eines Menschen in seiner Körper-Geist-Seele Einheit drücken sich im gleichmäßigen und ungehinderten Fließen der Energie in den Meridianen und im gesamten Organismus aus.

WIE WIRKT SHIATSU?

Shiatsu versteht sich als unterstützende und prophylaktische Methode, den Energiefluss anzuregen und auszugleichen. Durch die Stimulation spezifischer Druckpunkte (Tsubos) an der Körperoberfläche können damit verbundene Organsysteme und deren Funktionen beeinflusst werden. Die Selbstheilungskräfte werden dadurch aktiviert, Unausgeglichenheit wird korrigiert und das Immunsystem gestärkt.

Der Einfluss von Shiatsu auf das autonome Nervensystem führt zu tiefer Entspannung und Regeneration und hat regulierende Wirkung auf die Atmung, Verdauung und Kreislauf.

Shiatsu ist eine alternative, komplementäre Form der Behandlung und ersetzt im gegebenen Fall nicht den Arztbesuch.

In Rücksprache mit dem jeweiligen Fachpersonal dient Shiatsu auch zur Begleitung und Unterstützung von konventionellen Therapien und schulmedizinischen Behandlungen.

Shiatsu fördert Körperbewusstsein und Achtsamkeit und unterstützt innere Reifungsprozesse. In Phasen von Veränderungen und neuen Lebensabschnitten gibt Shiatsu Halt und Orientierung.