aktualisiert: 14.05.2012

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LANDESLIGA 2010-2011
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STEIRISCHER CUP
Meisterschaft 2011/2012
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LANDESLIGA 2011/12:
Bericht: Ossi Riedler

Runde 11: Weiz - Spg. Feldbach-Kirchberg 3½:4½

Unter Vorgabe des Spitzenbrettes und dem dadurch bedingten Aufrücken fiel die Niederlage recht knapp aus. Wir beenden somit die Saison auf dem 11. Platz.


Br. 1: FM Singer, Richard - IM Pilaj, Herwig Mag. G ½ - ½
Br..2: Sonnberger, Thomas - Nuster, Erwin ½ - ½
Br. 3: NM Draxler, Josef Di. - Wilfling, Hermann ½ - ½
Br..4: Raith, Heimo DI. - Krumphals, Friedrich DI ½ - ½
Br. 5: Stifter, Ewald - Almer, Gerald 0 - 1
Br..6: WMK Klinkan, Elisabeth G - Nuster, Robert ½ - ½
Br. 7: Hiebler, Laura J - Horvath, Reka 1 - 0
Br..8: Brett nicht besetzt, - Wilfling, Sandra J - - +

SÜDLIGA 2011/12:
Bericht: Ossi Riedler

11. Runde: Weiz - Stainz 4 : 4


Als Abschluss einer erfolgreichen und schönen Saison haben wir gegen Stainz einen friedlichen Ausgang angepeilt. Es gab dann auch tatsächlich ein 4:4. Wobei in dieser Begegnung gegen die ersatzgeschwächten Stainzer mit unserem ELO-Übergewicht von 580 Punkten eigentlich ein Mannschaftssieg drinnen war. Bei etwas weniger Übersehern hätten wir diesmal locker 2 bis 3 Punkte mehr machen können und ein 7. Gesamtrang wäre durchaus möglich gewesen. So dürfen wir uns über einen beachtlichen 9. Rang in der Schlussabrechnung freuen. Ich möchte mich daher auch bei allen Spielern für den gezeigten Einsatz und die tollen Leistungen recht herzlich bedanken.

Br1: Gegen Ernst Sackl legte ich die Partie mit Weiß ruhig und auf Abwarten an. DIe mehrfachen Remisangebote zwischen dem 14. und 23. Zug musste ich in Hinblick auf den möglichen Mannschaftssieg ablehnen. Zu diesem Zeitpunkt stand ich in einem Dame-Turm-Leichtfigur-Endspiel mit je 7 Bauern bereits vorteilhaft. Mit 31. h4! wurde dann die schwarze Bauernkette h6-g5-f4 am Königsflügel ausgehebelt. Der doppelte Bauerngewinn in dem Damenendspiel reichte nach Damenabtausch zum Sieg.
Br2: Willi hatte mit Schwarz gegen Pius Fritzl in einem Franzosen nach 15 Zügen 2 Mehrbauern und trotz Rochadeverlust großen Vorteil. Dieser wäre mit 16. ...Dc7! anstatt De8 noch auszubauen gewesen. Der Gegner revanchierte sich mit einem schwachen Damenzug 17. Dh3?!, wonach ...Dc6 18. Ld4 und ...Dc4! den Vorteil verstärkt hätten. Nach 18. ...Sf7?! war der Vorteil jedoch nur mehr minimal und nach 21. ...Ld7? stand bereits Weiß etwas besser und das angebotene Remis musste von Willi wohl oder übel angenommen werden.
Br3: Peda remisierte mit Weiß ziemlich früh gegen Florian Klug.

Br4: Wolfi spielte diesmal mit Schwarz die längste Partie gegen Kurt Hora. Die anfangs gedrückte Stellung mit dem weißfeldrigen Problemläufer wurde von Wolfi nach Abtausch des "Krampens" gegen einen dominanten Springer Zug um Zug verstärkt. Durch ein sehenswertes Figurenopfer am Damenflügel besaß Weiß plötzlich zwei Freibauern und unangenehme Drohungen. Erst ein fraglicher Bauernaufzug g4? am weißen Königsflügel gab Wolfi wieder Gegenchancen, die er dann zum Sieg nutzte, womit letztendlich das Mannschaftsremis gesichert war.
Br5: Martin erspielte sich mit Weiß gegen Hans Köstenbauer in einem Abtauchfranzosen einen kleinen Eröffnungsvorteil. Erst ein zu zaghafter Bauernzug 18. h3?! anstatt des aktiveren h4 glichen die Stellung wieder aus und brachten nach dem Läuferfehlzug 19. Le2? Schwarz in Vorteil. Der Druck auf der e-Linie in Verbindung mit Angriff aller schwarzen Figuren am weißen Königsflügel entschieden dann die Partie für Schwarz.
Br6: Hagen spielte mit Schwarz gegen Ernst Gutschi einen tadellosen Skandinavier und hatte nach 21.Tf3 bereits Vorteil. Anstatt ...f5?! hätten sowohl Dd7! als auch sofortiges ...Txd4!? den Vorteil ausgebaut. So aber stellte Hagen nach dem Springerrückzug auf h6 mit 23. Txd4? einzügig Turm und Partie ein.

Br7: Didi war mit Weiß gegen Josef Deutschmann in einem angenommenen Damengambit in seinem positionellen Element. Ein Schwerfigurenmittelspiel mit dem besseren weißfeldrigen Läufer in Verbindung mit einem lustig zu spielenden Königsangriff gaben ihm alle Trümpfe. So konnte er sogar den angebotenen Damentausch mit anschließendem Bauerngewinn verschmähen und entschied die Partie mit sehenswertem, erfolgreichen Königsangriff.
Br8: Philipp musste mit Schwarz gegen den stark spielenden Maximilian Bretterklieber seiner durch die vortägige Geburtstagsfeier geschwächten Konzentrationsfähigkeit Tribut zollen. In einer Italienischen Partie hatte er nach 16 Zügen die etwas bessere Stellung, die mit dem Scheinopfer 16. ...Sxe4!? richtig fortzusetzen gewesen wäre. Das von ihm gewählte d5? führte dann zur Wende: nach 17. f4 Th5? war Figurenverlust unvermeidlich. Hier hätte das Qualitätsopfer 17. ...Txe4!ß die Partie noch retten können. So bleibt ihm aber der Trost, mit 6,5 Punkten unser Spitzen-Punktesammler zu sein, wozu ich herzlich gratuliere.

1: KLASSE OST 2011/12:
Bericht: Ossi Riedler

3. Runde Untere Play Off: Feldbach/Kirchberg - Weiz 6 : 0


Da für unsere Mannschaft am Samstag zur gemeinsamen Schlussrunde in Fürstenfeld gegen Feldbach "B" von den übrig gebliebenen, spielberechtigten Spielern aus verschiedenen Gründen nur mehr 2 Spieler zur Verfügung standen, konnten wir leider mit keiner Mannschaft an der Schlussrunde teilnehmen. Ich entschuldige mich in Aller Form für unser Fernbleiben, welches zumindest in Anbetracht der Tabellensituation keinen wettbewerbsentscheidenden Einfluss hatte und auch keinen der übrigen Teilnehmer benachteiligte. Ich gratuliere auf diesem Wege der Mannschaft von Feldbach/Kirchberg zum Sieg.

Steirischer Schach-Cup 2011/12:
Bericht: Ossi Riedler

Vorrunde: Feldbach/Kirchberg I - Weiz 3
½:½

Gegen Feldbach/Kirchberg 1 waren wir auf den 4 Brettern mit einem Schnitt von rund 300 ELO-Minus  gestartet.
Dementsprechend waren unsere Erwartungen auch nicht allzu hoch.
B1: Gegen Fritz Krumphals hatte ich als Schwarzer einen Russen ausgepackt.
Die moderne Behandlung des Weißen mit 5. Sc3 ließ das Spiel nach einigen Abtäuschen relativ früh verflachen.
So einigten wir uns nach 14 Zügen auf ein stellungsgemäßes Remis.
B2: Wolfi spielte eine komplizierte Weißpartie gegen Alois Gutmann.
Die verschachtelte Stellung in einem Holländer behandelte er dann mit einer unerzwungenen Erlaubnis zur Turmverdoppelung des Schwarzen nicht ganz stellungsgerecht.
Dem darauf folgenden Druck hielt seine Stellung nicht mehr stand und es gab den ganzen Punkt für Feldbach.
B3: Didi kämpfte mit Schwarz gegen Gerald Almer, der einen Katalanen aufs Brett zauberte.
Von einem Bauernopfer in einem Damen-Turm-Endspiel versprach sich unser Smyslow-Fan eine spielbare Ausgleichsstellung.
Der Gewinnplan für Weiß war auch nicht ganz leicht zu finden.
Eine Unachtsamkeit im Mittelspiel ließ die Partie jedoch zu Gunsten von Weiß kippen.
B4: Toni spielte sein Standardkonzept gegen den sizilianischen Drachenaufbau von Reka Horvath.
Das Figurenpaket mit dem zurückgezogenen weißen Läufer auf a2, dem Damenspringer auf c3, dem schwarzen Läufer auf d2 und dem Turm auf a1 zeigte sich gegen den langen Fianchettoläufer in Verbindung mit der Bauernwalze am Damenflügel etwas unbeweglich.
Das Opfer von 2 Leichtfiguren gegen einen Turm im 14. Zug war dann letztendlich eine Fehlkalkulation und die schwarze Stellung spielte sich von selbst.
Das Ergebnis von 0,5:3,5 war zwar nicht sehr erfreulich, aber nach dem Motto. "Wieder dazugelernt" werden wir auch nächstes Jahr erneut unser Glück im Cup versuchen.

 
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