Erfolge unserer Jugendlichen:
Aktuell

Erfolge unserer Jugendlichen:
Steirische Jugendschachrallye 2017 - Ratten Gruppe B
Ergebnisse/Tabelle

Kurse
Oktober -  April

Schachkurse 2017/18
fuer Jugendliche bzw. Schueler in der Volksschule VS1 in Weiz, Europa - Allee 5
(Spielort: Textiler Werkraum im EG, Zugang von S. Esterlgasse).
Termine: jeden
Freitag (ausgenommen Ferien)
20.10.2017-27.4.2018,16:00-18:00

Mai - Juli

Schachtraining
fuer Jugendiche 2018
Ort: Gasthaus EDERER, Weiz Weizberg 2, Seminarraum 7, 8
Zeit: woechentlich, jeden Freitag
ab Freitag 4.5.2018, von 17:00-18:00 Uhr

Kontaktadresse:
Oswald RIEDLER, Hans Gruber Gasse 7, 8160 WEIZ
Telefon: +43 (0) 3172 30433

Mobil: +43 (0) 660 5220872
Email:
ossi.riedler@gmail.com

Rueckblick:
Schueler-Schachturnier 2016 in Weiz
Bericht Weiz 2016

 
Jugend
ATUS WEIZ Sektion SCHACH
Info, Termine:
Lustige Anekdoten und Wissenswertes:

Feste Sache
Der starke Bremer Carl Carls (1880-1958) eröffnete mit den weißen Figuren immer mit 1. c4. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Daher wurde in Deutschland die Eröffnung mit 1. c4 auch lange Zeit als Bremer Eröffnung betitelt. Eines Tages setzte er sich zu einem Mannschaftskampf ans Brett, griff mit Schwung nach dem C-Bauer und mit einem Ruck flog die Spielplane in die Luft und die darauf befindlichen Figuren quer durch den Raum, mit Ausnahme des C-Bauern. Seine Mannschaftskollegen hatten in der Nacht zuvor diesen am Brett von Carls mit starken Klebstoff festgeklebt.

Meister Mieses
Als Jacques Mieses (1865-1954) ein Turnier in New York spielte, wurde er von einem Amerikaner, der seinen Namen falsch aussprach, gefragt:

"Are you Mister Meises?"
Mieses antwortete schlagfertig:
"No, I am Meister Mieses!"

Der Triumph der Jugend
In seinem letzten Turnier in Stockholm 1948 wollte es der Zufall, dass der 83-jährige Mieses - er wurde Dritter - gegen den 84-jährigen Holländer van Foreest spielen musste. Mieses gewann und meinte verschmitzt: "Die Jugend hat triumphiert!"

Henrique da Costa Mecking * 23. Januar 1952 in Santa Cruz do Sul, Brasilien
ist ein brasilianischer Schachgroßmeister und Geistlicher. Seine Vorfahren stammen aus Deutschland. Mecking, der erste in Lateinamerika außerhalb Argentiniens geborene Schachgroßmeister - er bekam den Titel 1972 verliehen -, begann seine Schachkarriere als ein Wunderkind: Mit 6 Jahren erlernte er das Spiel, als 11-Jähriger gewann er die Meisterschaft seines Bundesstaates. 1965, als 13-Jähriger, wurde er das erste Mal Meister von Brasilien. Er gewann die Brasilianische Meisterschaft nochmals 1967, nahm aber an keinen weiteren nationalen Meisterschaften mehr teil. Durch einen geteilten Sieg beim Zonenturnier von Buenos Aires 1966 qualifizierte sich Mecking für das Interzonenturnier in Sousse 1967, bei dem er geteilter 11.-12. wurde. Den gleichen Rang belegte er beim nächstfolgenden Interzonenturnier in Palma de Mallorca 1970. Drei Jahre später, 1973, als das Interzonenturnier im brasilianischen Petrópolis ausgerichtet wurde, siegte er mit 12/17 ohne Niederlage und stieß in die Kandidatenkämpfe um die Weltmeisterschaft vor. Im 1974 in Augusta/USA ausgetragenen Viertelfinalwettkampf der Kandidaten unterlag er Viktor Kortschnoi mit 5,5:7,5. Auch der neuerliche Anlauf zu den Kandidatenkämpfen gelang Mecking bestens: er gewann das Interzonenturnier von Manila 1976 mit 13/19. Doch auch diesmal schied er bereits im Viertelfinale der Kandidatenkämpfe aus: 1977, in Luzern, unterlag er Lew Polugajewski mit 5,5:6,5. Beim Interzonenturnier Rio de Janeiro 1979 stieg er nach zwei Runden aus. Ende der 1970er-Jahre beendete Mecking seine Schachkarriere, da Ärzte bei ihm eine schwere Muskelerkrankung diagnostizierten. Nach Überwindung seiner Krankheit begann er im Jahre 1991 wieder öffentlich Schach zu spielen. Mecking wird aber als inaktiv geführt, da er seit der im Januar 2013 im Campinas ausgetragenen panamerikanischen Mannschaftsmeisterschaft keine gewertete Partie mehr gespielt hat. Seine besten Weltranglistenplatzierungen erreichte er im Januar 1977, als er mit seiner höchsten Elo-Zahl von 2635 hinter Anatoli Karpow, Viktor Kortschnoi und Tigran Petrosjan auf Platz 4 der Weltrangliste lag, sowie im Januar 1978, als er hinter Karpow und Kortschnoi gleichauf mit Lajos Portisch und Boris Spasski den dritten Platz der Weltrangliste belegte.

Carl Carls


Jacques Mieses


Henrique da Costa Mecking
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