Erfolge unserer Jugendlichen:

Schachkurse 2011/12
für Jugendliche in der Volksschule
VS1 in Weiz
(Spielort im Werkraum im UG).
Termine: jeden Freitag (ausgenommen Ferien) von
11.11.2011 bis
16.03.2012,
16:00-17:00
(Gruppe 1) und 17:00-18:00 Uhr
(Gruppe 2)
Kursleiter: Max Söllinger
& Ossi Riedler.
Kontaktadresse:
Oswald RIEDLER, Hans Gruber Gasse 7, 8160 WEIZ
Telefon: +43 (0) 3172 30433, Mobil: +43 (0) 660 5220872
Email:
ossi.riedler@gmx.at
Schachturnier an den Volksschulen in Weiz 2012
Am Freitag, den 30.03.2012 fand als Schlusspunkt der Schulschach-Kooperation
zwischen den Volksschulen VS1 und Weizberg, mit der Sektion Schach
des ATUS Weiz das auf 7 Runden anberaumte Schachturnier für die jungen
Teilnehmer statt. Die von Max Söllinger und Ossi Riedler geleiteten Kurse für
Anfänger und Fortgeschrittene waren mit insgesamt 14 Schülern wiederum ein
beachtlicher Erfolg und fanden mit dem Turnier einen willkommenen Abschluss. Mit
viel Eifer, Spaß und Elan zeigten die motivierten Denksportler, welch großes
Potential für das beliebte Brettspiel in Ihnen steckt.
Endergebnis:
Gruppe A (Fortgeschrittene): 1. Hasenhütl Jan 5,5 Punkte,
auf den Plätzen: Lassu Stefan, Ederer Paul, Schaffler Hanna, Schaffler Lisa,
Sasek Mario.
Gruppe B (Anfänger): 1. Sofic Edis 4 Punkte.
auf den Plätzen: Andrei Dragomir, Ederer Felix, Brantner Jonathan,. Bleykolm
Daniel, Laundl Manuel.
Die beiden Erstplacierten erhielten die von LIEBMARKT Weiz gestifteten
Pokale.
Mit Urkunden und Eisgutscheinen für alle jugendlichen Teilnehmer ging es dann in
die wohlverdiente Schach-Sommerpause.
Ein Dankeschön für die Unterstützung und Mithilfe, sowie die Bereitstellung der
Räumlichkeiten geht an die Direktionen der beiden Schulen, insbesondere an
Richard Kuttner und Johanna Köberl.
Fotos

Jugend
Jugendkurs Termine:
2012
U12 Landesmeisterschaften
19.-21.4.2012
M12 Raith Selina Platz 2
Ergebnisse/Tabelle
U10 Landesmeisterschaften
12.-14.4.2012
M10 Raith Selina Platz 1
Ergebnisse/Tabelle
Österreichische Meisterschaften,
1. - 5.4.2012, NÖ
MU16, Laura Hiebler: Platz
2
Ergebnisse/Tabelle
Landesmeisterschaften,
15.-18.03.2012, Söchau
MU18, Laura Hiebler: Platz 1
BU16
Andreas Raith: Platz
8
Ergebnisse/Tabelle
Steirische Aktischach-Landesmeisterschaften,
10..03.2012, Gratwein
MU16 Laura Hiebler: Platz 1
Ergebnisse/Tabelle
BU16
Andreas Raith:
Platz 2
Ergebnisse/Tabelle
MU10
Selina Raith: Platz 1
Ergebnisse/Tabelle
17. Steirische Jugendolympiade,
14.-15.02.2012, Gratwein
Landesmeisterschaften Schnellschach
MU16/18 Laura Hiebler: Platz 1
Ergebnisse/Tabelle
BU15 Andreas Raith: Platz
1
Ergebnisse/Tabelle
MU8/10 Selina Raith: Platz 1
Ergebnisse/Tabelle
Rückblick 2011
World Youth Chess Championship
Caldas Novas, Brasilien,
18. - 26. 11. 2011 Girls U14
Platz 34: Laura Hiebler
Ergebnisse/Tabelle
Lustige Anekdoten und Wissenswertes:
Klarer Kopf
Nachdem Tigran Petrosjan
seinen Weltmeistertitel 1966 gegen den in Leningrad geborenen russischen
Großmeister Boris Wassiljewitsch Spasski verteidigt hatte, trank er bei
der Siegesfeier einen Cognac. Als man ihm das leere Glas nachfüllen
wollte, winkte er ab und ließ sich einen Obstsaft bringen. "Ich muss
einen klaren Kopf behalten," erklärte er, "für den nächsten Titelkampf."
Dieser fand 1969 statt.
Intelligenter Hund
Der italienische Meister Stefano Tatai brachte gewöhnlich zu seinen
Turnierpartien einen Hund mit, an dem er sehr hing, und der sich während
der ganzen Partie zu Füßen seines Herrn niederzulegen pflegte. Am Ende
einer Runde in einem römischen Café war Tatai am Tisch sitzen geblieben,
um eine Stellung zu analysieren, und sein Hund hatte sich auf dem Stuhl
vor ihm niedergelassen. Ein Gast näherte sich und erlaubte sich die
geistreiche Bemerkung: "Sie wollen doch nicht behaupten, dass Ihr Hund
Schachspielen kann?" Darauf Tatai gleichmütig: "Ach was, die letzten
drei Partien hat er verloren!"
Karl Robatsch (* 14. Oktober 1929 in Klagenfurt; † 19. September 2000
ebenda)
war ein österreichischer Schach-Großmeister und Botaniker.
Der gebürtige Kärntner Robatsch kam im Alter von 17 Jahren als Student
nach Graz. Häufig war er im Café Berghaus, dem Treffpunkt der Grazer
Schachspieler, anzutreffen. Aufgrund seines bereits damals erkennbaren
Talents trat er dem Schachklub „SK Gemeinde“ bei, wo er rasch
Meisterstärke erlangte.
Robatsch ist der stärkste
Meister, der seit 1945 in Österreich herauskommt.
Seine schachlich erfolgreichste Zeit hatte Robatsch Ende der 1950er und
Anfang der 1960er Jahre. Bei der Schacholympiade 1960 in Leipzig erhielt
er die Goldmedaille für das beste Ergebnis am ersten Brett (13,5 Punkte
aus 16 Partien). Aufgrund dieser Leistung wurde ihm 1961 der
Großmeister-Titel verliehen.
Er spielt dort eine
berühmt gewordene Kampfremise gegen Weltmeister Tal.
Insgesamt nahm er zwischen 1954 und 1994 an 11 Schacholympiaden teil und
erzielte dabei, überwiegend am Spitzenbrett spielend, 86 Punkte aus 146
Partien.
Im Juni 1960 gewann er in Prein die österreichische Staatsmeisterschaft.
Obwohl nicht Profi, hat
er zahlreiche internationale Erfolge und verfehlt 1963 den Aufstieg in
das Interzonenturnier erst nach Stichkampf mit Ivkov.
Auch als Schachtheoretiker machte sich Karl Robatsch einen Namen. Er
hatte großen Anteil an der Entwicklung der Pirc-Ufimzew- und der
Modernen Verteidigung, die auch als Robatsch-Verteidigung bekannt ist.
Er tritt ab 1950 als Erster mit dem Zug 1. - g6 gegen 1.e4
oder 1.d4 auf. Es entwickelt sich daraus in internationaler
Diskussion die Robatsch-Verteidigung, die wesentlich früher
anzusetzen ist als später folgende ähnliche Systeme.
Seine
beste historische Elo-Zahl betrug 2653. Diese erreichte er im April
1961.
Turniererfolge:
Utrecht 1961: 2. Platz Hoogovens Beverwijk 1962: 2./3. Platz
Zonenturnier Halle 1963: 3./4. Platz mit Ivkov hinter Portisch und
Larsen.
Neben Schach gehörte seine Liebe der Botanik, hier vor allem der
Orchideenforschung. Für seine herausragende Forschungsarbeit auf diesem
Gebiet wurde er vom Bundespräsidenten mit dem Titel „Professor“
ausgezeichnet. Bei seinen Orchideenstudien hat sich Karl Robatsch auf
die taxonomisch schwierige Gattung der Stendelwurzen (Epipactis)
spezialisiert und 21 für die Wissenschaft neue Taxa auf Artrang
beschrieben.

Karl Robatsch