Erfolge unserer Jugendlichen:
Aktuell

Erfolge unserer Jugendlichen
siehe Startseite


Kurse
Oktober -  April

Schachkurse 2017/18
fuer Jugendliche bzw. Schueler in der Volksschule VS1 in Weiz, Europa - Allee 5
(Spielort: Speisesaal im EG, Zugang von S. Esterlgasse).
Termine: jeden
Freitag (ausgenommen Ferien)
20.10.2017-27.4.2018,16:00-18:00

Mai - Juli

Schachtraining
fuer Jugendiche 2018
Ort: Gasthaus EDERER, Weiz Weizberg 2, Seminarraum 7, 8
Zeit: woechentlich, jeden Freitag
ab Freitag 4.5.2018, von 17:00-18:00 Uhr

Kontaktadresse:
Oswald RIEDLER, Hans Gruber Gasse 7, 8160 WEIZ
Telefon: +43 (0) 3172 30433

Mobil: +43 (0) 660 5220872
Email:
ossi.riedler@gmail.com

Rueckblick:
Schueler-Schachturnier 2016 in Weiz
Bericht Weiz 2016
 
Jugend
ATUS WEIZ Sektion SCHACH
Info, Termine:
Lustige Anekdoten und Wissenswertes:

Verlierer mit hoher Selbsteinschaetzung
1908 spielten der sueddeutsche Meister Koehnlein gegen den Kaffeehausspieler Burletzki einen Wettkampf auf sechs Gewinnpartien. Letzterer ging mit viel Selbstvertrauen und Ichgefuehl in den Kampf, aber die erste Partie gewann Koehnlein. Burletzki: "Ich habe einen dummen Fehler gemacht." Die zweite Partie gewann auch Koehnlein. Burletzki: "Alle Partien kann man nicht gewinnen." Die dritte Partie gewann ebenfalls Koehnlein. Burletzki: "Ich bin heute nicht in guter Form." Die vierte Partie gewann wieder Koehnlein. Burletzki: "Er spielt nicht schlecht." Die fuenfte Partie gewann Koehnlein. Burletzki: "Ich habe ihn unterschaetzt." Die sechste Partie gewann Koehnlein. Burletzki: "Ich glaube, er ist mir ebenbuertig."

Samuel Loyd
Ein Kiebitz wettete einmal mit dem amerikanischen Problemkomponisten Samuel Loyd, dass nichts leichter sei, als remis gegen den Problemmeister zu machen, er brauche ja nur die Zuege Loyds nachzuahmen. Loyd gewann die Wette schon nach vier Zuegen: 1.d4 d5 2.Dd3 Dd6 3.Dh3 Dh6 4.Dc8 matt!

Ratmir Kholmov
Eine von Kholmov selbst ueberlieferte Anekdote ist, dass er sich als den «eigentlichen Weltmeister» 1954 betrachtete, denn vor Beginn des WM-Kampfes zwischen Michail Botwinnik und Wassili Smyslow hatten die beiden WM-Kaempfer jeweils geheime Trainingswettkaempfe mit Kholmov gespielt – und Kholmov gewann beide…

Michail Nechemjewitsch Tal; * 9. November 1936 in Riga; † 27. Juni 1992 in Moskau)
war ein lettischer/sowjetischer Schachspieler und von 1960 bis 1961 der achte Schachweltmeister. Im Alter von sieben Jahren erlernte Tal das Schachspiel. Im Jahre 1949 begann seine lebenslange Zusammenarbeit mit Alexander Koblenz, der als Trainer entscheidenden Anteil an der Karriere Tals hatte. 1959 gewann er das Kandidatenturnier, wobei er u. a. den jungen Bobby Fischer in vier Partien viermal schlug. Im darauffolgenden Wettkampf 1960 schlug er Michail Botwinnik mit 12,5 zu 8,5 und wurde der achte Schachweltmeister. Tal verlor jedoch den Revanchekampf ein Jahr spaeter mit 8 zu 13. In den Folgejahren nahm Tal immer wieder Anlaeufe, den Weltmeistertitel zurueckzugewinnen: Beim Kandidatenwettkampf 1965 verlor er im Finale gegen Boris Spasski, 1968 im Halbfinale gegen Viktor Kortschnoi und 1980 im Viertelfinale gegen Lew Polugajewski. Obwohl er riskant und unbestaendig spielte, hatte er auch nach dem Verlust des Weltmeistertitels grosse Turniererfolge zu verbuchen: So gewann er insgesamt sechs Mal die sowjetische Meisterschaft (1957, 1958, 1967, 1972, 1974, 1978). Er blieb in 93 aufeinanderfolgenden Partien (zwischen Oktober 1973 und Oktober 1974) ungeschlagen, was bis heute von keinem anderen Grossmeister erreicht wurde. Er nahm an acht Schacholympiaden teil (1958, 1960, 1962, 1966, 1972, 1974, 1980 und 1982), die er alle mit der Mannschaft gewann. Tals Stil war sehr taktisch gepraegt, spektakulaer, aber auch risikoreich. Sein virtuoses Kombinationsspiel setzte ihm schon zu Lebzeiten ein Denkmal in der Schachwelt. Oft gelang es ihm, wie aus dem Nichts unter Materialopfer einen Angriff zu starten, gegen den seine Gegner am Brett keine ausreichende Verteidigung fanden, der aber sehr oft einer eingehenden Analyse nicht standhielt. Wegen dieses spektakulaeren Stils war Tal bei den Schachfans ausserordentlich populaer, zumal er auch persoenlich umgaenglich und unkonventionell war. Tal galt auch als hervorragender Kommentator, der sich nicht in einer Vielzahl von Varianten verlor, sondern den Blick aufs Wesentliche richtete. Sein Buch ueber seinen erfolgreichen Weltmeisterschaftskampf mit Botwinnik gilt als ein Klassiker der Schachliteratur.

Samuel Loyd


Ratmir Kholmov


Michail Tal
Info Schachtraining
Info Schachkurs